Donnerstag, 28. November 2019

Deutsche Kriegsopfer in Zwickau offensichtlich nichts wert

In den letzten Tagen und Wochen konnte man zur Genüge miterleben, wie sehr der Zwickauer Stadtspitze das Gedenken an die Opfer vermeintlich "rechten Terrors" am Herzen liegt und dass Geld hierbei bestenfalls eine untergeordnete Rolle spielt. Auch wurde die Beschädigung eines der neuen Bäumchen am Schwanenteich bundesweit medial ausgewalzt und zu Propagandazwecken massiv ausgeschlachtet.
Und so wird der neue, von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Bundestagsabgeordneten Carsten Körber und Sabine Zimmermann, dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, sowie der Zwickauer Oberbürgermeisterin Pia Findeiß höchstpersönlich eingeweihte Gedenkbäumchenwald am Schwanenteich nun rund um die Uhr von Ordnungsamt und Polizei überwacht, Passanten werden darauf hingewiesen, nichts auf der sogenannten "Gedenkbank" abzustellen. Zudem wird die gesamte Umgebung der Gedenkbäumchen videoüberwacht, ganz so als gäbe es in unserer Stadt keine anderen Aufgaben für dienstbewusste Ordnungshüter. Zu den Kosten, die dem Zwickauer Steuerzahler für all diese Maßnahmen entstehen, hat sich die Zwickauer Stadtspitze bisher ausgeschwiegen.
Gänzlich anders sieht die Erinnerungskultur in unserer Stadt jedoch aus, wenn es um das Gedenken der Opfer von Krieg und Vertreibung geht. Der Zustand des Gedenksteins am Schumannplatz wirft ein bezeichnendes Licht darauf, welche Prioritäten die politisch Verantwortlichen in dieser Stadt setzen und vor allem, welche nicht. Deutsche Kriegsopfer sind in einem immer mehr nach linksaußen driftenden Staat offensichtlich nichts wert.
Die Zwickauer Stadtspitze wird heute Gelegenheit bekommen, zu diesem erbärmliichen Mißverhältnis Stellung zu nehmen.

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