Freitag, 25. Oktober 2019

"fridays for future"-Stimmung im Zwickauer Stadtrat

In seiner Sitzung am Donnerstag beschloss der Zwickauer Stadtrat die Teilnahme der Stadt Zwickau an dem linksgrünen Wettbewerb "Klimaanpassung in sächsischen Kommunen/ Klimaangepasste Qualifizierung des Zwickauer Stadtgrüns".
Selbstgestecktes Ziel dieses "Wettbewerbs" ist die Umgestaltung unserer städtischen Vegetation an die vermeintlich zu erwartende Klimakatastrophe. So soll einheimische Vegetation gegen klimatisch "angepasstere" Pflanzen ersetzt und dieser Vegetationsaustausch (quasi parallel zum Austausch der Bevölkerung) organisiert und finanziert werden, aus Steuermitteln versteht sich.
Man muss kein Prophet sein um jetzt schon zu wissen, dass der aus Steuermitteln so großzügig geförderten Planung der "klimatischen Anpassung der städtischen Vegetation " im Anschluss auch entsprechende Taten bei der pseudo-ökologischen Verschandelung unserer Stadt folgen werden, lukrative Großaufträge dürften also für die Nutznießer der gepushten Klimahysterie winken.
Eröffnet wurde das Thema gestern von Baubürgermeisterin Kathrin Köhler (CDU), die bekanntlich auch Funktionärin beim "Alter Gasometer e.V" ist. Köhler hielt hierzu eine Rede, die Wort für Wort auch von einem Parteitag der Grünen stammen könnte und dort ebenso mit eifrigem Applaus quittiert werden würde. So fabulierte Köhler von den angeblich spürbaren negativen Auswirkungen des Klimawandels in Zwickau, vor allem die "starken Niederschläge, die fast niemand mehr beherrschen" könne, hatten es ihr offenbar angetan. Laut Köhler gäbe es hierbei in Zwickau auch "Bevölkerungsgruppen, für die wir besondere Verantwortung tragen"; welche "Bevölkerungsgruppen" das seien, ließ die Baubürgermeisterin jedoch leider offen. Auf jeden Fall aber sei es geboten, die Vegetation in der Stadt Zwickau zügig "im Hinblick auf die Klimafolgenanpassung" zu verändern, wofür sie um "im wahrsten Sinne des Wortes grünes Licht" (sic!) von den Zwickauer Stadträten bat.
Köhler zeigte sich hierbei auch sichtlich erfreut, dass die üppigen Mittel, die für diesen von oben verordneten Unfug bereitgestellt würden, nun doch nicht von der Stadt Zwickau selbst aufgebracht werden müssten, ganz so als würde die Verschwendung von Steuergeldern aus Bundes- und Landesmitteln den Zwickauer Steuerzahler dadurch nicht betreffen. Andernfalls hätte die Stadt Zwickau aber auch selbst schon "Mittel im Haushalt eingeplant", um dieses angeblich so wichtige Programm mitzumachen, so Köhler. Dies zumindest wollen wir ihr vorbehaltlos glauben.
Im Anschluss folgten alle Fraktionen des Zwickauer Stadtrates (CDU/FDP, AfD, SPD/Grüne, Linke und BfZ) Köhlers Bitte um "grünes Licht" und stimmten geschlossen für die Teilnahme der Stadt Zwickau an diesem wahnwitzigen Umgestaltungsprogramm. Nur ZUKUNFT ZWICKAU-Stadtrat Sven Georgi positionierte sich mit der einzigen Nein-Stimme klar gegen diesen Unfug.

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